Förderung der Zahn- und Mundhygiene bei Menschen mit Behinderung

Effektive Prophylaxe bei Unterstützungsbedarf

 

Förderung der Zahn- und Mundhygiene bei Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung haben häufig im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt eine schlechtere Mundgesundheit.[i] Daher ist es sinnvoll, dass zahnmedizinische Prophylaxe-Maßnahmen besondere Berücksichtigung finden. Je nach Schweregrad der Behinderung ist bei der täglichen Mundhygiene Hilfe durch Betreuer oder Angehörige erforderlich. Deshalb ist es wichtig, diese Vertrauenspersonen in die praktische Umsetzung häuslicher Prophylaxe-Maßnahmen einzubeziehen und sie über adäquate Hilfsmittel zur Unterstützung der Zahn- und Mundpflege aufzuklären. Neben regelmäßigen zahnmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen und Fluoridierungsmaßnahmen, ist gerade auch die tägliche häusliche Zahnpflege mit geeigneten prophylaktischen Hilfsmitteln ein Schlüssel zum langfristigen Erhalt der Mundgesundheit. Mundspülungen mit ätherischen Ölen (z.B. Listerine® Zero™) bieten eine wertvolle Ergänzung der mechanischen Zahnreinigung. Sie erreichen auch schwer zugängliche Bereiche des Mundraums, die bei der mechanischen Zahnreinigung unberücksichtigt bleiben können.

 

Im Rahmen der Sportveranstaltung Special Olympics Deutschland, die vom 6.-10. Juni in Hannover stattfand, unterstütze Listerine das zahnmedizinische Gesundheitsprogramm „Special Smiles“ mit der Abgabe von Listerine Zero Proben an die teilnehmenden Athleten.

 

Menschen mit Behinderung zählen nach wie vor zur Hochrisikogruppe für Karies und Parodontalerkrankungen.[ii] Mögliche Ursachen stellen
etwa Begleiterkrankungen oder auch Beeinträchtigungen infolge eines gestörten Husten- oder Schluckreflexes dar. Aufgrund ihres Unterstützungsbedarfs ist diese Patientengruppe häufig nicht in der Lage, die Mundhygiene selbstständig und adäquat durchzuführen. Eine zahnärztliche Behandlung ist bisweilen „schwierig, zeitaufwendig oder sogar ohne Intubationsnarkose nicht durchführbar“.3

 

/// Effektive Prophylaxe – Betreuer und Angehörige einbeziehen

Gesunde Zähne tragen nicht nur zu einem ästhetischen Aussehen bei, sie bedeuten auch Schmerzfreiheit und damit ein wertvolles Stück Lebensqualität. Zur Förderung der Zahn- und Mundgesundheit für Menschen mit Unterstützungsbedarf sind zahnmedizinische Prophylaxe-Maßnahmen wie eine gründliche Mundhygiene, Flouridierung, regelmäßige Zahnarztbesuche und professionelle Zahnreinigung sowie eine präventionsorientierte Ernährungslenkung durch Angehörige und Betreuer lebenslang erforderlich.2 Die Aufklärung von Angehörigen und Betreuern zur Verbesserung der Mundhygiene ist dabei eine entscheidende Voraussetzung. Deshalb ist es wichtig, sowohl im Lebensumfeld als auch an Schulen und Werkstätten im Rahmen der Gruppenprophylaxe zu vermitteln, inwieweit Mundhygiene-Maßnahmen entsprechend der individuellen Kooperativität des Einzelnen zu unterstützen oder sogar ganz zu übernehmen sind.

 

/// Geeignete Hilfsmittel für die tägliche Mundhygiene

Zur 2-mal täglichen mechanischen Zahnreinigung eignet sich für Menschen, die auf Unterstützung bei der Zahnpflege angewiesen sind, der Einsatz einer dreiköpfigen Zahnbürste. Diese ist einfach in der Handhabung und reinigt zugleich Außen-, Innen- und Kauflächen der Zähne.

Die Aufnahme von Fluorid gilt als wichtige kariesprophylaktische Maßnahme. Neben der Verwendung von fluoridhaltigem Speisesalz empfiehlt es sich daher, mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu putzen. Zudem kann bei Menschen, deren Schluckreflex nicht beeinträchtigt ist, das Spülen mit einer fluoridhaltigen Mundspülung mit ätherischen Ölen (z.B. Listerine Zero) eine wichtige Ergänzung der mechanischen Zahnreinigung darstellen.[iii] Denn in schwer zugänglichen Bereichen des Mundraumes, kann nach dem Zähneputzen noch Plaque vorhanden sein. Eine Mundspülung erreicht auch Stellen, die die bei der mechanischen Zahnreinigung unberücksichtigt bleiben können.

Listerine Zero ist weniger intensiv im Geschmack und enthält keinen Alkohol.

 

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Internet: www.listerineprofessional.de


1 Kaschke I, Liere M, Jahn KR. A comparative study of oral health in people with disabilities and nondisabled patients aged 35-44 in Germany (Abstract). Special Care Dent 2004;24:144.

2 Cichon P, Grimm WD (Hrsg.). Die zahnärztliche Behandlung behinderter Patienten (Teil 1). Besonderheiten oraler Erkrankungen bei Behinderten. Hannover: Schlütersche GmbH & Co Verlag 1999:38-44.

3 Kaschke I. Zahnmedizinische Prophylaxe für Menschen mit Behinderung. Plaque n Care 2015;(3):126-132.