Klug eingesetztes Licht für den angenehmeren Zahnarztbesuch

Ein Geruch „nach Zahnarzt“, grelles Licht, das an Krankenhäuser erinnert, kreischende Bohrer – so empfangen Zahnarztpraxen ihre Patienten schon lange nicht mehr. Moderne Einrichtungs- und Lichtkonzepte haben Einzug gehalten, und das Wohlbefinden des Patienten steht im Fokus. Die mulmigen Gefühle, die viele beim Zahnarztbesuch spüren, lassen sich dank intelligenter Lichtkonzepte „wegleuchten“.

 

Viele Patienten, besonders Kinder, scheuen den Besuch beim Zahnarzt: Unangenehme Gerüche, vor allem ausgelöst durch das Medikament CHKM, bedrohlich klingende Bohrgeräusche, langes Ausharren auf dem Untersuchungsstuhl und auch Angst vor Schmerzen können die Ursache sein.

Abb. 1: Mundraum optimal ausleuchten, ohne den Patienten zu blenden: Das gelingt mit der innovativen Behandlungsleuchte LEDview Plus.

Doch der Zahnarztbesuch muss heute nicht mehr unangenehm sein. Dazu Susanne Schmidinger, Leiterin Produktmanagement Behandlungseinheiten bei Dentsply Sirona: „Wir beobachten, dass sich unsere Kunden sehr viele Gedanken um das Design ihrer Praxis, ihrer Behandlungsräume, ihrer Arbeitsplätze machen. Dabei ist das Design kein Selbstzweck, sondern dient einem optimalen Behandlungsablauf und sorgt zusätzlich für ein völlig anderes Behandlungserlebnis beim Patienten.“ Dabei wird zunehmend auch der Einfluss von Licht berücksichtigt. „Der ist größer, als viele denken“, weiß Fatih Yetgin, Lichtarchitekt aus Karlsruhe. „Licht beeinflusst uns Menschen, unsere Gefühle. Es kann uns in verschiedene Stimmungen versetzen und unseren Rhythmus bestimmen.“

 

/// Die Angst vor dem Zahnarztbesuch dimmen

Studien haben gezeigt, dass Licht über Bio-Rezeptoren hormonelle Prozesse, etwa die Melatonin-Produktion, in Gang setzt. Ist der Melatonin-Spiegel niedrig, erhellt sich buchstäblich die Stimmung. Bei Dunkelheit steigt der Melatonin-Spiegel an, was Müdigkeit, geringere Konzentrationsfähigkeit und oftmals sogar Unbehagen mit sich bringt. So wird verständlich, dass plötzliches, grelles Licht bei Angstpatienten und sogar Nicht-Angstpatienten Schweißperlen auf die Stirn treiben kann. „Das optimale Lichtkonzept kann diese Angst wegleuchten oder sie zumindest dimmen“, bestätigt Fatih Yetgin. Entscheidend ist dabei, die einzelnen Bereiche der Praxis angemessen auszuleuchten.

Abb. 2: Gekonnt und dezent wird das Licht nahezu beiläufig in der Praxis von Dr. Michael Langhammer aus Ulm eingesetzt und damit eine ruhige, entspannte Atmosphäre erzeugt.

Die Herausforderung besteht darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse an Helligkeit in Einklang zu bringen: So benötigen Zahnärzte sehr helles Licht, um den Mund optimal auszuleuchten. Im Idealfall lässt sich dafür die Behandlungsleuchte so justieren, dass sie den Patienten auf keinen Fall blendet und sich auch in der Leuchtstärke je nach Stadium der Behandlung angepasst werden kann. All das bietet die aktuelle Behandlungsleuchte LEDview Plus von Dentsply Sirona.

 

„Der Patient muss sich wohlfühlen und soll nicht das Gefühl haben, auf einem OP-Tisch zu liegen. Er verspannt sich, und Angst kommt auf“, sagt Lichtprofi Yetgin. Zusätzliche Lichtquellen im Raum können einen weiteren Ausgleich schaffen: „Das Wichtige an der Ausleuchtung ist ihre Gleichmäßigkeit. Die einzelnen Lichtquellen im Behandlungsraum dürfen nicht einzeln betrachtet werden, man muss sie als Ganzes sehen“, erläutert Yetgin.

Eine komfortable und patientenfreundliche Umgebung, dazu gehört neben dem ansprechenden, bequemen Behandlungsstuhl auch eine adäquate Beleuchtung, kann dazu beitragen, nicht nur präventive Zahnarztbesuche zu einer angenehmen Notwendigkeit werden zu lassen.

 

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