Moderne Composites im Fokus

Abb. 1: Die Teilnehmerrunde mit Moderatorin Kerstin Behle (Regionale Vertriebsleiterin West,
GC Germany), Dr. Steffen Völker (Rhaunen), ZA Andreas Brückel (Weilburg), Dr. Sonja Schmidt-Schäfer (Alsfeld), Dr. Alexander Bär (Sohren), Moderator Georg Haux (Prokurist, Leiter Vertrieb & Marketing, GC Germany) und Dr. Sascha Schmidt (Alsfeld), von links nach rechts

 

Exklusive Fokusgruppe beleuchtete das Potenzial der Composite-Systemlösungen GC G-ænial und GC Essentia

 

Moderne Composites im Fokus

 

Die Füllungstherapie nimmt im Praxisalltag einen erheblichen Teil der zahnärztlichen Arbeit ein. Um Einblicke in die täglichen Herausforderungen im Rahmen der Versorgung mit modernen Composites zu erhalten, lud der Dentalspezialist GC Germany im Oktober 2016 zu einer Fokusgruppe an den Bad Homburger Firmensitz. Georg Haux (Prokurist, Leiter Vertrieb & Marketing, GC Germany) und Kerstin Behle (Regionale Vertriebsleiterin West,
GC Germany) erörterten mit Zahnärzten, was derzeitige Composite-Systeme leisten, welche Rolle der Patient spielt und wie sich die Zukunft der restaurativen Zahnheilkunde gemeinsam gestalten lässt.

 

Kunststoffbasierte Werkstoffe haben im Laufe der vergangenen Jahre eine rasante Weiterentwicklung erfahren, wodurch sich auch ihr Indikationsspektrum kontinuierlich erweitert hat. In der Flut der unterschiedlichen Composite-Systeme mag jedoch so mancher Anwender einmal den Überblick verlieren. Für GC Germany Grund genug, Licht ins Dunkel zu bringen und mit interessierten Anwendern Möglichkeiten und Grenzen der hauseigenen Composite-Systeme GC G-ænial und GC Essentia zu erörtern.

Georg Haux (Prokurist, Leiter Vertrieb & Marketing, GC Germany), hinten, und Kerstin Behle (Regionale Vertriebsleiterin West, GC Germany), ganz links, führten durch die Veranstaltung
Georg Haux (Prokurist, Leiter Vertrieb & Marketing, GC Germany), hinten, und Kerstin Behle (Regionale Vertriebsleiterin West, GC Germany), ganz links, führten durch die Veranstaltung

In entspannter Gesprächsatmosphäre diskutierten die Zahnärzte unter anderem aktuelle Entwicklungen in der restaurativen Zahnheilkunde, spezielle Indikationsstellungen und Faktoren der Materialentscheidung. Dabei attestierten die Anwesenden modernen Composite-Systemen unisono eine überaus hohe Leistungsfähigkeit, die diese Materialklasse besonders vielseitig mache. Laut Dr. Steffen Völker (Rhaunen) haben sich Composite-Materialien insbesondere in Bezug auf Festigkeit, Randspaltverhalten und Handling in den letzten Jahren stark verbessert. In diesem Zusammenhang habe er insbesondere mit G-ænial sehr gute Langzeiterfahrungen gemacht. Auch Dr. Alexander Bär setzt in seiner Praxis in Sohren gern auf Composites. Er arbeite mittlerweile weitestgehend metallfrei. Composites sind für ihn insbesondere im ästhetischen Frontzahnbereich das Material der Wahl. Im Seitenzahnbereich setze er als ökonomische Lösung aber auch häufig Glasionomere wie EQUIA Forte (GC) ein. Mit Blick auf die Ansprüche, die Behandler an moderne Composites stellen, ergänzte Dr. Sascha Schmidt (Alsfeld), dass ein Restaurationsmaterial für ihn in erster Linie hinsichtlich Festigkeit und Haltbarkeit überzeugen müsse. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Feuchtigkeitsempfindlichkeit – wenn Composites hier noch etwas toleranter wären, hätte man in ihnen beinahe eine Art „eierlegende Wollmilchsau“ für die restaurative Zahnheilkunde gefunden. Dass Composites im Vergleich zu indirekten Versorgungen insbesondere mit einer zügigen Verarbeitung punkten, brachte Dr. Sonja Schmidt-Schäfer (Alsfeld) auf den Punkt: Bevor man den Patienten über ein Inlay aufgeklärt habe, sei eine Composite-Füllung ja bereits gelegt.

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Abb. 3: Kerstin Behle (Regionale Vertriebsleiterin West,
GC Germany), links, und Georg Haux (Prokurist, Leiter Vertrieb & Marketing, GC Germany), 3. von rechts, im Gespräch

Mit G-ænial arbeiten viele der Anwesenden bereits seit einiger Zeit. So zum Beispiel ZA Andreas Brückel (Weilburg), der auf Anhieb von der guten Stopfbarkeit des Materials überzeugt war. Die Composite-Familie von GC erfüllt die hohen ästhetischen Ansprüche unter anderem dank einer speziellen Materialzusammensetzung, mit deren Hilfe die Werkstoffe die Reflexionseigenschaften des natürlichen Zahns imitieren und sich optisch an die umgebende Zahnsubstanz anpassen. G‑ænial wird dabei in unterschiedlichen Konsistenzen angeboten – zum Beispiel als G‑ænial Anterior zur Freihandmodellierung im sichtbaren Frontzahnbereich und G‑ænial Posterior für Seitenzahnrestaurationen. G‑ænial Universal Flo stellt wiederum ein fließfähiges Composite für alle direkten Restaurationen von Klasse I bis V dar. Während sich die neueste Erweiterung, das fließfähige G‑ænial Flo X, als Liner, bei Tunnelpräparationen, für die Restauration kleiner Defekte sowie als Fissurenversiegelung eignet. Abgerundet wird das Konzept vom selbstätzenden, lichthärtenden Adhäsiv G‑ænial Bond. Kerstin Behle verwies zudem auf das neue Einkomponenten-Universaladhäsiv G-Premio BOND, das sich über das direkte Bonding hinaus auch für Reparaturfälle sowie zur Behandlung von Überempfindlichkeit verwenden lässt.

Abb. 4: Die Teilnehmerrunde auf einen Blick
Abb. 4: Die Teilnehmerrunde auf einen Blick

In der Praxis gelte oft das Motto „Never change a running system“, so ZA Völker. Gleichwohl drehe sich die Erde weiter, weshalb man sich zu gegebener Zeit über neue Materialien informieren müsse, um stets eine moderne Patientenversorgung sicherzustellen. Wer ein unkompliziertes, neuartiges System abseits der „bekannten Pfade“ suche, für den biete GC mit Essentia eine spannende und leistungsfähige Alternative an, so Haux. Das Material sei ein Paradigmenwechsel in der restaurativen Zahnheilkunde, denn sein Farbkonzept setzt nicht mehr auf die traditionellen VITA-Farben, sondern deckt mithilfe von lediglich sieben Farben und vier Modifiern ein beeindruckend großes Spektrum an klinischen Indikationen ab. Im Vergleich zu traditionellen Systemen gestaltet sich die Farbauswahl bequemer, womit sich hochästhetische Restaurationen in kürzerer Zeit erzielen lassen. Natürlich sei es schwierig, sich farblich umzustellen, wenn man lange Jahre das gleiche System verwendet hat, warf ZA Bär ein, aber Probieren gehe letztlich über Studieren. Und Behle führte aus: Der Griff zu Essentia erfordere natürlich ein bisschen Mut. Anwender der regelmäßig stattfindenden Workshops seien jedoch stets begeistert, nachdem sie Essentia erst einmal getestet hätten.

 

Einig zeigten sich die Zahnärzte darin, dass die Qualität der eingesetzten Werkstoffe letztlich über allem stehe. ZA Schmidt ergänzte, dass jeder Zahnarzt das Prädikat „Gut“ nach unterschiedlichen Kriterien vergebe. Er für seinen Teil sei mit den aktuellen Composites sehr zufrieden.

Abb. 5: Dr. Steffen Völker (Rhaunen), Dr. Sonja Schmidt-Schäfer (Alsfeld), Dr. Sascha Schmidt (Alsfeld), ZA Andreas Brückel (Weilburg) und Dr. Alexander Bär (Sohren) im Gespräch, von links nach rechts
Abb. 5: Dr. Steffen Völker (Rhaunen), Dr. Sonja Schmidt-Schäfer (Alsfeld), Dr. Sascha Schmidt (Alsfeld), ZA Andreas Brückel (Weilburg) und Dr. Alexander Bär (Sohren) im Gespräch, von links nach rechts

Am Ende eines spannenden Nachmittags zeigten sich die Beteiligten überzeugt von der Zukunftsfähigkeit moderner Composites und Georg Haux betonte noch einmal das Bestreben des Dentalspezialisten GC, innovative und wirkungsvolle Lösungen am Puls der Zeit für eine Vielzahl an Produktfeldern anzubieten. Man stelle mit Blick auf den dentalen Anwender und das Patientenwohl daher stets höchste Ansprüche an die Produktqualität. Um diesem Anspruch nachzukommen, böten solche Anwendertreffen einen unschätzbareren Fundus an Inspirationen, die auch für die Entwicklung zukünftiger Produktlösungen relevant seien.

 

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