Neoss ScanPeg- vereinfachtes intraorales Scannen

 

Fehlender unterer erster Molar als Teil eines komplexen Falls mit mehreren Rekonstruktionen in beiden Kiefern.Behandlungsplan: Einsetzen des ästhetischen Heilungsabutments zum Zeitpunkt der Implantatinsertion. Digitale Abformung mit dem Neoss ScanPeg, dann mittels CAC/CAM Erstellen einer CoCr Einzelzahnversorgung mit abgewinkeltem Schaubenzugangskanal.

Dr. Jakob Zwaan

 

Nach erfolgter 3D Röntgenuntersuchung wurde in der Region des ersten unteren Molaren ein minimaler Lappen angehoben, um die geringe Menge keratinisiertem Weichgewebe zu öffnen und ein 4,0 x 11 mm Neoss ProActive® Tapered Implantat zu inserieren. Es wurde eine gute Primärstabilität mit ca. 50 Ncm und einem ISQ von 76 erzielt. Ein ästhetisches Heilungsabutment Prämolar wurde eingesetzt und das Weichgewebe mit zwei Einzelnähten verschlossen (Abbildung 1).

Die bukkale Ausrichtung der Nut, welche als Richtungsindikator dient, wurde beachtet, um eine guteanatomische transgingivale Form zu erreichen. Der Schraubenkanal wurde mit PTFE-Material gefüllt (Abbildung 2).

Zum intraoralen Scannen wurde das PTFE-Material entfernt und ein Neoss ScanPeg auf das ästhetische Heilungsabutment gesetzt (Abbilung 3 und 4).

Das ästhetische Heilungsabutment mit ScanPeg ermöglicht die digitale Abformung der Implantatposition (Abbildung 5), ohne dass das Abutment abgeschraubt werden muss, die Heilung des Weichgewebes bleibt so völlig ungestört!

Da aus ästhetischen Gründen keine provisorische Versorgung notwendig schien und das Weichgewebe durch das Heilungsabutment konditioniert ist, wurde entschieden, sofort die definitive Versorgung herzustellen.

Mittels CAD/CAM wurde im Dentallabor eine Versorgung mit 12°-Achskorrektur entworfen. Die Bibliothek mit vorhandenen transgingivalen Formen, welche denen der Heilungsabutments entsprechen, vereinfacht das Konstruktionsverfahren. Die Versorgung wurde von ArcSolutions, Helsingborg, Schweden in Kobalt-Chrom im Fräsverfahren hergestellt.

Die Passung und die Okklusion des Abutments wurde auf dem Meistermodell geprüft, bevor die Verblendung mit Keramik erfolgte (Abbildung 6). Vor dem Eingliedern der finalen Versorgung wurde das ästhetische Heilungsabutment entfernt, welches das Weichgewebe entsprechend anatomisch geformt hat (Abbildung 7).

Die finale Restrauration mit passender transgingivaler Form (Abbildung 8).

– AUTOR

Dr. Jakob Zwaan
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I-24033 Calusco d’Adda BG

 

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